Folge 4     Geborgenheit und Zufriedenheit

2015 und 2016 hat Iris Johansson Seminare über die „Vierte Kommunikations-Dimension“ gegeben. Iris‘ Ausführungen sind häufig sehr prägnant und werfen ein neues Licht auf viele aktuelle Fragen. Die Sitzungen wurden aufgenommen und ich habe einen Teil davon aufgeschrieben.

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Gespräche mit Iris
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Du sprichst davon, dass jeder die Geborgenheit schon in sich trägt, dass sie nicht von außen zu kommen braucht. Wie kann ich das verstehen?

 

 

Das menschliche Leben fängt in einem bestimmten Augenblick an. Ein Ei von dem Mutterstamm und ein Spermium von dem Vaterstamm treffen aufeinander und schmelzen zusammen. In diesem Augenblick werden Informationen aus dem Immateriellen hineingesogen, die später dann unser Bewusstsein bilden. Da fängt das Leben an. Voraussetzung für das Leben ist Bewegung, und Voraussetzung für Bewegung ist Unvollständigkeit. Es fängt damit an, dass wir uns teilen und heilen, teilen und heilen. Und wir legen all die Stammzellen an, die unsere Konstitution programmieren. Die ersten zehn bis vierzehn Tage sind wir ganz wir selber und völlig abgekoppelt von unserer Umgebung, wir sind ganz für uns und in uns. Wir sind wie ein Küken in einem Ei. Wir haben alles, was wir brauchen und wir sind in einer Umgebung, die dienlich ist für uns. Da bekommen wir eine Ahnung davon, was es heißt autonom, eins mit sich selber zu sein. Und wir bekommen ein Erlebnis davon in einer Gemeinschaft zu sein. Eine mutualistische Gemeinschaft. Wir sind nicht vermischt miteinander, wir sind autonom im Verhältnis zu den Anderen. In dieser Lage ist das Zutrauen da, zufrieden zu sein in uns selber und in unsere eigene Entwicklung. Und dieses Vermögen, zufrieden zu sein in uns selber und mit uns selber, haben wir das ganze Leben lang. Dazu kommt auch noch das Erlebnis von Geborgenheit.

 

 

Geborgenheit, Gemeinschaft und Zufriedenheit, diese drei Dinge sind überall in uns drin und an diese drei haben wir eine Erinnerung in jeder einzelnen Zelle unseres Körpers. Und daran bleibt immer eine Erinnerung, wie weit wir auch davon weg kommen in unserem Leben, wie weit wir auch gelockt werden in andere Arten zu denken, wie weit wir auch in etwas Anderes rutschen und uns selber und Andere manipulieren – es gibt immer die Möglichkeit daran anzuknüpfen an diese drei Dinge, die noch in uns sind. Nach dieser ersten Zeit landen wir dann in der Gebärmutter. Da bleiben wir hängen an einer Wand und dort fängt die Kommunikation an. Um das zu bekommen, was wir brauchen, senden wir einen Impuls an unseren Trägerkörper. Der Trägerkörper stellt das, was wir brauchen zur Verfügung, ob das jetzt Ernährung, Wärme oder Kontakt ist. Das an sich reicht nicht. Sondern, was es braucht, ist, dass wir als Individuum das, was uns zur Verfügung gestellt wird, selber in uns hineinnehmen und zusammenschmelzen lassen mit unserer Zufriedenheit. Und dann erleben wir Frieden und Freiheit. Und dann kommt nach einer Weile ein neues Bedürfnis, wir können dennoch in unserer Zufriedenheit bleiben, ein neues Signal los senden, etwas zur Verfügung gestellt bekommen, es in uns hineinnehmen und in Geborgenheit bleiben. Und so geht persönliche Entwicklung vonstatten, das ganze Leben lang. Wenn wir geboren werden, entwickeln wir eine Sprache. Es fängt an mit einem Schrei, aber mit der Zeit geht es über in Wörter und Sätze. Dann wird die Kommunikation auf dieselbe Weise vonstattengehen wie vorher. Aber durch die Unvollständigkeit des Lebens wird es vorkommen, dass wir, während wir aufwachsen, auch Erlebnisse von Angst haben werden. 

 

 

Gemeinschaft ist da, wenn nichts Anderes da ist. Gemeinschaft ist durch sich selber da, wenn wir zusammen sind. Und wenn das Erlebnis, in Gemeinschaft zu sein, verschwindet, geht es darum zu schauen, was stellt sich mir in den Weg, sodass ich die Gemeinschaft nicht mehr erleben kann. Sie ist ja da, wenn nichts Anderes da ist. Das können Sachen sein, die unterentwickelt sind, es können Sachen sein, die verheddert sind und es können Sachen sein, die überentwickelt sind. Und oft ist es Angst – nicht die Angst als Gefühl, die man fühlen kann, sondern das Angstsystem, was uns steuert anstelle, dass wir hier und jetzt sind als wir selber.

 

Was hat Stress mit dem Angstsystem zu tun?

 

 

Wenn du die äußere Geborgenheit nicht spürst und du dann in einer Situation landest, die der ähnelt, in der du als kleines Kind in einer Angstsituation warst, wo du Angst bekommen hast und nicht die Gelegenheit hattest es zu bearbeiten, dann setzt sich dein Autopilot in Gang. Das ist dein Angst- und Verteidigungssystem. Wenn du dir nicht bewusstgemacht hast, dass es gerade nichts gibt, das dein Leben bedroht und du entspannen kannst, wird dein Körper in dieser Situation aus dem Angstsystem heraus reagieren. Nicht aus der Angst heraus, die du spürst, sondern aus dem Angstsystem. Meistens nennen Menschen das, was daraus entsteht, Stress.

 

 

Warum gehen wir Schmerz so häufig aus dem Weg?

 

 

Schmerz ist im hohen Grade die Sprache des Körpers. Wenn du dem Schmerz nicht aus dem Weg gehst, dann kommst du sehr tief mit dir selber in Intimität. Und das geht nur, wenn du in dem Moment keine Urteile über dich selbst hast, sondern einfach nur „bist“. Wenn du einen Konflikt in dir selber hast und den nicht löst, dann wirst du Schmerz vermeiden, um nicht in diese Intimität mit dir selber zu geraten. In dieser Intimität kann sich der Konflikt auflösen.

 

 

Kann dieser Schmerz auch ein alter sein, aus vergangenen Zeiten?

 

 

Es ist so: Wenn wir die Konflikte, die wir bekommen, nicht lösen, dann wird der Körper Schmerz hervorrufen, an den Stellen, wo wir unsere Schwächen haben. Das können Stellen sein, die wir in der Konstitution mitgebracht haben, aber es können auch Stellen sein, die wir während des Lebens erworben haben. Wenn wir nicht in Balance sind, benutzt der Körper sein Immunsystem dafür, wieder Gleichgewicht herzustellen, und diese Energie kann in dem Moment nicht für andere Dinge gebraucht werden.

 

 

Wie kann ich üben, aus dem urteilenden Denken herauszukommen?

 

 

Das urteilende Denken kommt daher, dass der Körper enttäuscht wird. Also, es geht darum, dass du in Übereinstimmung mit deinen Gefühlen leben kannst und sie entlädst - bis du zu dem Leerraum in dir selber kommst, von wo aus sich etwas verändern kann. Wenn du in diesem Leerraum bleiben kannst, auch wenn es da chaotisch ist und es sich da nicht zum Aushalten anfühlt, dann kannst du aus deinem Innern als du selber hervorkommen, dann kannst du Impulse von Innen bekommen. Dann brauchst du nicht mehr Sachen zu einem Problem machen, die kein Problem sind! Wenn du Urteile bekommst, kannst du wissen: Jetzt bin ich nicht mehr in Übereinstimmung mit meinen Gefühlen, habe sie nicht entladen und bin nicht in dem Leerraum, von wo aus etwas Anderes kommen kann.

 

 

Bestimmte Selbstbilder hindern mich. Ich denke dann, das kann ich bestimmt nicht!

 

 

Das ist eine sehr weibliche Art zu denken. Die meisten Frauen können das Meiste, aber sie glauben nicht, dass sie es können, denn sie könnten es besser können, als sie es können. Deshalb halten sie sich selber zurück, zu einem milden Grade und zu keinem Nutze. Männer haben oft die gegensätzliche Position. Die denken ungefähr wie Pippi Langstrumpf: „Das habe ich noch nie gemacht, das geht sicher gut, das kann ich sicher!“. In beiden Fällen wird aber dennoch alles, so wie es wird: verrückt, halbrichtig, falsch herum. Also es macht keinen Unterschied, wie du darüber denkst. Wir Frauen entkommen einer Menge Sachen, indem wir es „nicht können“. Da geben wir oft Männern Platz, Sachen zu können, auch wenn sie ungeschickt sind. Allerdings fehlt den Frauen die Übung, die sie haben könnten, wenn sie alles einfach machen würden. Und weil die Männer es praktizieren, bekommen sie ein besseres Selbstvertrauen. Als Kind habe ich das schon wahrgenommen und es nicht verstanden, warum Frauen nicht öfters etwas ausprobierten, nur, weil sie unerfahren waren. Und auch nicht warum Männer sich für etwas meldeten und das ausprobieren wollten, wofür sie kein bisschen Talent hatten - ich fand das ganz wertlos. Ich dachte, vielleicht gibt es doch irgendeinen Sinn darin, den ich noch nicht verstehe. Was ich allerdings nicht verstand, war, dass ich etwas sah, was die Anderen nicht sahen und nicht verstanden.

Welche Rolle spielen die Zentrierungen in der Kommunikation?

 

 

Unser natürliches Lernen beruht zu einem Teil auf unserer Zentrierung. Sandra Seagal hat in ihrem Buch verschiedene Arten zu lernen und zu lehren beschrieben. Das, was 80% der Menschen unseres westlichen Kulturkreises ausmacht, ist die emotionale Zentrierung. Dann sind 15% physisch zentriert und 5% mental. Es gibt keine Bewertungen in dieser Hinsicht, sie sind einfach verschieden. Man kann intelligent oder verkorkst sein, die Zentrierungen funktionieren dennoch. Sie funktionieren nicht, wenn man Probleme hat, dann kann man sowieso auf sie pfeifen. Sie haben nur Bedeutung in funktionierender Kommunikation. In diesem Fall merkst du, dass bei den emotional Zentrierten die Information im Prozess mit den Anderen geschaffen wird.  Es nützt nichts, diesen Menschen Zeit zum Nachdenken zu geben, denn da kommt sowieso nichts bei heraus. Während der mental zentrierte Mensch den emotionalen Prozess vollständig in sich selber drin durchmacht, versteht er überhaupt nicht, warum die Anderen die ganze Zeit miteinander sprechen über irgendetwas. Und die physisch Zentrierten nehmen alles auf, was im ganzen Raum ist, und dann brauchen sie fünf Minuten Pause, wo sie herausgehen aus dem Raum, um das zu sortieren. Da sind drei ganz verschiede Weisen, um Informationen zu bekommen und sein Bewusstsein zu erweitern. Alle drei sind gleich natürlich – nur verschieden.

 

 

Wie kann man die Kommunikation fördern, wenn verschiedene Zentrierungen miteinander zu tun haben? Wenn ich z.B. merke, dass meine Art zu fragen und zu antworten nicht der Art meines Gegenübers entspricht. Was kann ich dann machen?

 

 

Das Wichtigste ist Timing! Ein mental zentrierter Mensch wird verwirrt, wenn es mehr als eine Frage gleichzeitig gibt. Auf die Antwort warten und dann erst die nächste Frage stellen. Also, nur eine Frage zur gleichen Zeit stellen. Emotionalen Menschen kann man am besten drei, vier Fragen aufs Mal stellen, so können sie selber auswählen, welche Frage sie beantworten wollen, und so bekommt man das Gespräch auf gute Weise in Gang. Wenn man einem physisch zentrierten Menschen drei Fragen zur gleichen Zeit stellt, dann antwortet er wahrscheinlich: „Warte mal!“. Am besten nimmst du alle Erwartungen an ihn zurück und wartest ruhig ab. So kannst du dann eine gute und bereichernde Kommunikation erwarten. Die emotionalen Menschen können sagen: „Jetzt werde ich erst mal eine Weile undeutlich sprechen, bis es mir klar wird, was ich eigentlich fragen will.“ Das wirkt beruhigend auf die beiden anderen Zentrierungen, denn dann brauchen sie nicht zu suchen, nach etwas, was sowieso noch nicht da ist. Das kommt erst nach einer Weile undeutlichen Geredes.

 

 

Wie können wir die jüngere Generation in lokal-globale Projekten mit einbinden, während sie sich von ihrer Lebensphase her noch orientieren?

 

 

Die meisten jüngeren Menschen suchen nach einem Mentor, nach einem älteren Menschen, der die Fragen bringen kann, die machen, dass sie eine Gemeinschaft bilden können. Sie suchen danach, dass in allen Generationen das Primäre sich bilden darf. Das, wonach sie suchen, ist viel Vertrautheit. Geborgen sein zu dürfen darin, dass ich weiß, dass ich mit meinen Händen und mit meiner Intelligenz mein Überleben immer sicherstellen kann, und dazu auch noch meine Kinder versorgen kann. Denn die Anpassung an ein System, das sie versorgen wird, macht ihnen nur Angst. Und dann verlieren sie vollkommen die Richtung in dem Ganzen. Dann wollen sie nur noch weg. Sobald sie aber diese Vertrautheit und Geborgenheit haben, dann können sie entspannen, zusammenwirken und gemeinsam leben. Das ist genau, was sie wollen. Eine Gruppe, worin sie sein können, das erfahren sie als Lebensqualität. Sie brauchen einen Mentor, der ihnen spiegelt: " Welche Interessen hast du? Oder was ist dein Talent im Leben. Oder was kannst du anwenden, so dass du immer etwas zu essen hast und ein Dach über dem Kopf?" Dann sagen sie: "Ja! Das ist genau das Wichtige zu wissen! Hilf uns dabei." Freunde sind das Wichtigste, auch Liebesbeziehung, und Kinder bekommen, die von lauter Erwachsenen umgeben sind. Dann kann man sehr wohl auch eine Ausbildung machen, so dass man Geld verdienen kann. Oder einen Pilz auf einem Baum finden, mit dem man Geld verdienen kann. In Schweden brauchst du keine Steuer zu zahlen für alles, was du in der freien Natur findest. Gerade Jugendliche brauchen nur das Geld zu verdienen, was sie gerade brauchen. Das Zivilisationssystem baut darauf auf, dass die Menschen unzufrieden sind und glauben, dass sie zufrieden werden, wenn sie Vieles besitzen. Geld und Besitz übt nicht mehr die magische Kraft auf die Menschen der vierten Dimension aus. Sie sind nicht mehr programmiert für das Zuwachssystem. Es reicht, wenn man es gut genug hat, nicht hungert, nicht friert usw. Dagegen sind Beziehungen das Wichtigste auf Erden.

 

 

Was kann ich machen, wenn ich meine etwas oder jemanden zu brauchen, um zufrieden zu sein, z.B., wenn ich will, dass jemand da ist.

 

 

Ab dem Moment, wo du 10 Jahre alt bist, ist dein Vermögen, andere Menschen in dir selber zu tragen, gereift. Wenn du hier im Kreis herumschaust und dich fragst, welche Menschen würde ich gerne in mir tragen und mit wem würde ich gerne kommunizieren, wenn ich das Bedürfnis bekomme, von außen zufrieden gestellt zu werden? Dann lagerst du diesen Menschen an einem Ort in dir, wo du ihn jeden Moment hervorholen kannst. Wenn du dieses Bedürfnis bekommst, bleibst du in dir selber drinnen und machst dir klar, dass es nicht lebensgefährlich ist, es also ein bisschen dauern darf. Du befreist dich davon, dass es gerade jetzt sein soll. Dann holst du diese Person, von der du dir wünschst, dass sie dich auf die eine oder andere Weise be-eltern soll, aus deinem Innern hervor. Manchmal reicht es mit einem Namen, manchmal brauchst du ein Foto oder etwas, was so riecht wie die Person, einen Übergangsgegenstand. Wenn du das hast, dann fokussierst du dich darauf, was du dir wünschst. Dann wirst du bemerken, dass die Zufriedenheit von innen her aufsteigt, auch wenn das Bedürfnis nicht befriedigt worden ist. Das ist ein Vermögen, das wir von Anfang an hatten, was wir aber oft verloren haben. Daran kannst du wieder anknüpfen.

Wie kann ich eine Entscheidung treffen?

 

 

Wenn du eine Entscheidung zu treffen hast, brauchst du einige Kriterien dafür. Erst schaust du, ob es eine natürliche Rangordnung gibt oder ob es gleichwertige Optionen sind. Dann denkst du: Eine Entscheidung ist nicht existentiell. Sie kann existentiell werden, aber jetzt ist sie es nicht.

 

 

Ein anderes Kriterium ist oft anzuwenden: Gibt es eine Möglichkeit dieses später zu machen oder ist das jetzt eine einmalige Gelegenheit? 

 

 

Um in der Zufriedenheit drinnen zu sein, die auf Zutrauen und Geborgenheit in dir selber aufbaut, überlegst du dir: „Was habe ich an Wissen und Können in mir oder in meinem Kopf, was dafür sorgt, dass ich mich in jeder Lage versorgen kann? Das Nötige, Essen, Schlafen, ein Dach über dem Kopf.“ Hast du dieses Zutrauen in deinem Vermögen, dann kannst du zufrieden sein, bevor du eine Entscheidung triffst. Wenn du diese Geborgenheit nicht hast, dann ist das die erste Priorität bei der Wahl. Wenn du dir dieses Vertrautheitswissen auf die eine oder andere Weise verschaffst, dann wirst du Vertrauen in dich selber haben. Dann wirst du wirklich verstehen, was gefährlich und was ungefährlich ist. Je mehr du entdeckst, was ungefährlich ist, desto mehr wirst du ein Gespür für dich selber bekommen. So kannst du zufrieden und geborgen sein bevor du etwas tust, während du es tust und nachdem du es getan hast.

 

 

 

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