Folge 7                 spiel

Im Dezember 2016 feierten Iris Johansson und Pär Ahlbom ihre mehr als 20-jährige Zusammenarbeit in der Waldorfschule in Stockholm, wo sie alle Interessierten dazu einluden, einen Tag lang zusammen zu spielen. Iris nahm in den Spielpausen die Gelegenheit wahr, zu dem Thema Spielen zu sprechen und Fragen zu beantworten. Nachfolgende Aufzeichnungen sind Niederschriften von den Audio-Aufnahmen der englischen Übersetzung. Thomas Pedroli

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Gespräche mit Iris
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Iris: Pär hat dieses Talent, andere Menschen zu sich selbst finden zu lassen. Üblicherweise rede ich von dem Primären, d.h. das was da ist, wenn nichts Anderes dazwischenkommt. Es geht hier um Existenzielles, um Leben und Tod, und diesen Bereich gibt es, egal, ob du davon weißt oder nicht. Wenn das Leben sicher und geborgen ist und wir um uns herum keine Gefahr sehen, dann können wir einfach annehmen, dass das Leben der Sinn des Lebens ist. Dann können wir im Hier und Jetzt anwesend sein. Wir können uns entspannen, und alles wird Spiel. Spiel ist nicht etwas nur für Kinder, Spiel ist für das ganze Leben! Es ist ernst und heiter zugleich. Wenn wir in Geborgenheit und in Frieden mit uns selber sind, dann ist alles erlaubt, so lange du dich oder Andere nicht verletzt. Du kannst dich selber direkt verletzen oder auch indirekt, dadurch, dass du Andere verletzest – das kehrt wie ein Bumerang zu dir selbst zurück. Und das ist genauso schlimm. Wenn wir sicher und geborgen sind, können wir einfach die Dinge sehen, wie sie sind, als Phänomen. Ich kann den Sinn meines Lebens darin sehen, mein Leben zu leben - und nicht in allem Möglichen, was ich erreichen könnte oder sollte. Dieser Sinn des Lebens ist bedingungslos, du kannst nichts davon wegnehmen und nichts hinzufügen: Er ist einfach in sich gegeben! Wenn du so im Primären angekommen bist, dann kannst du dich in das Sekundäre hineinbegeben und im Elementaren spielen mit allem, was wählbar ist und du tun kannst. Weil das Leben chaotisch ist, ist es auch unvollkommen. Die Hälfte der Dinge, die du machst, geht schief, und das ist vollkommen in Ordnung so. Es ist nicht so wichtig, dass du auch mal Fehler machst. Wenn es gut läuft, in Ordnung, dann kannst du einverstanden sein damit. Aber weil das Leben unvollständig ist, wirst du auch Fehler machen, und ein Fehler ist ein schöner Anlass zu reflektieren. „Das ist interessant, was geschah denn da?“ Nehme es einfach als Beobachtung und bestrafe dich selbst nicht dafür! Manchmal spüren wir unsere Angst. Aber manchmal haben wir auch Angst, ohne sie zu spüren. Dann werden wir durch das Angstsystem gesteuert, ohne es zu merken. Dann lebst du in Misstrauen zu dir selbst und zum Leben. Du verlangst dann nach einem Haufen Regeln und Prinzipien und willst die Kontrolle behalten, aber gleichzeitig wird das Leben arm. Wenn du dich selber in einer solchen Lage beobachtest, kannst du wissen: „Oh, wahrscheinlich habe ich Angst, ich werde von meinem Angstsystem gesteuert!“. Dann kannst du das zu einem Anlass nehmen, in dich selber hinein zu spüren und dich selbst zu fragen: „Habe ich Angst in diesem Moment?“. Wenn du dann feststellst, dass es momentan keine existentielle Bedrohung gibt, kannst du deinem Körper diese Nachricht geben. Der Körper wird dann wieder froh, denn er braucht immer wieder diese Erinnerung. Also lade ich dich jetzt ein um dich herum zu schauen und in dich hinein zu spüren und zu schauen, ob es etwas Beängstigendes für dich gibt. Wenn es so etwas gibt, dann kümmern wir uns erst darum. Wenn es nichts gibt, was mit Angst zu tun hat, dann können wir tun, wofür wir hier sind: spielen!

 

Wenn du dich bewegst, wird dein Körper froh, und er will sich mehr und mehr bewegen. Wenn du stillsitzt, dann bewegt er sich weiter, aber mehr im Innern. Dann können wir Primärarbeit machen. Nun ja, im eigentlichen Sinne kannst du keine Primärarbeit machen, denn das Primäre ist vor den Worten. Wir probieren es aber trotzdem. Gibt es Fragen über die Arbeit mit den Spielen von Pär?

 

 

Frage: Warum sind diese Übungen so schwierig? Warum machen wir das überhaupt?

 

Iris: Meistens haben wir eine Vorstellung davon, wie wir die Übung machen sollen, statt sie ainfach zu tun und die intuition wirken  zu lassen.

Pär: Wenn du diesen Widerstand gegen eine Schwierigkeit spürst, ist das der interessante Part. Wir leben in einer Kultur, in der die Bequemlichkeit so hoch geschrieben steht. Das macht, dass wir den Schwierigkeiten und Widerständen gerne aus dem Weg gehen und nicht daran gewöhnt sind. Du kannst deutlich den Unterschied sehen, ob jemand beim Bewegen denkt oder ob die Bewegungen wie von selbst gehen. Koordinationsübungen brauchen eine energetische Anstrengung, weil im Nervensystem neue Bahnen geschaffen werden.

 

 

Iris: Die andere Seite ist, dass wir froh werden, wenn wir uns so bewegen! Das macht, dass wir aufhören zu beurteilen und zu bewerten: „Das ist richtig, das ist falsch.“ Wenn wir dann etwas begegnen, was wir noch nicht können, bekommen wir Lust darauf und sagen uns: „Mmh, das ist ja interessant, warum kann ich das nicht?“ Und du spürst, dass es dir gut tut. Das Schöne ist, es hat keinen besonderen Sinn, es erfüllt im engeren Sinn keinen Zweck. Wenn du zurück an deine Schulzeit denkst, erinnerst du dich daran, wie langweilig es sein kann, einfach zu üben, zu üben, zu üben. Aber wenn du einen neuen Gedanken oder eine neue Erfahrung bekommst, dann wird das Üben plötzlich total interessant!

 

 

Frage: Das scheint so ähnlich zu sein wie ein Handwerk zu lernen!

 

Iris: Im Handwerk üben wir Vertrautheitswissen. Wir bekommen Vertrauen in das, was wir können, und davon wird der Körper sehr froh.

 

 

Teilnehmer: Wenn du mit einem Messer arbeitest und ein Produkt herstellst, freust du dich über deine Fähigkeit und über das Produkt. Wenn du dann das Messer mal mit der linken Hand hältst und probierst so zu schnitzen, dann geht es nicht mehr um das Produkt, dann passiert etwas mit dir selber! Das machst du für dich! Iris: Wenn du ein Instrument lernst, freust du dich, wenn du nach einer Weile ein schönes Stück spielen kannst. Das ist aber nicht die Freude, worüber wir hier sprechen. wenn du mit Neugier und Interesse dabei bist, was der Körper alles lernen kann, dann ist der Körper von Anfang an froh dabei!

Frage: Ich spüre oft einen Widerstand mit dem Üben anzufangen!

 

 

Iris: Sehr oft ist das auf einen Leistungsgedanken zurückzuführen, dass etwas dabei herauskommen soll! Anstatt zu wissen, dass du mit allem was nicht existentiell ist, einfach spielen kannst! Wenn du merkst, dass du nicht in dieses Spielen hineinkommst, dann ist es wichtig dich mit dieser Frage zu beschäftigen, zu sprechen und es zu lösen.

 

 

Teilnehmer: Beim Klatschen merke ich diese Freude deutlich. Aber bei den Koordinationsübungen fühle ich etwas wie Schmerz, wenn ich einen Fehler mache. Ich habe keine Ahnung, wie ich den Körper befragen soll, aber auf jeden Fall fühlt es sich nicht sehr froh an!

 

 

Iris: Schmerz ist eine Sprache des Körpers. Also will dir der Körper etwas damit sagen. Wenn du z.B. diese Koordinationsübung machst und etwas leisten willst, „gut“ machen willst, anstatt einfach zu spielen, dann protestiert der Körper, er will einfach nicht gerne mitmachen! Dann ist es Zeit, wieder in den Spielmodus zu wechseln. Da weißt du, die Hälfte gelingt und die Hälfte geht daneben, das ist in Ordnung so! Das ist die Kunst!

 

 

Teilnehmer: Was passiert denn eigentlich genau, wenn wir diese neuen Dinge üben?

 

 

Iris: Es gibt das autonome Nervensystem, das primäre System, das deinen Herzschlag, die Atmung usw. steuert. Es gibt auch das periphere Nervensystem, das bewusste Handlungen unterstützt. Das dritte ist das sensitive Nervensystem; wenn jemand dich berührt, dann fühlst du dich gut im Körper. Bei diesen Übungen findet ein Wechsel von dem sensitiven und autonomen Nervensystem zu dem peripheren Nervensystem statt und zurück. Der Körper arbeitet ständig mit der Balance zwischen statischen und dynamischen Elementen.

 

Kleine Primair Übung

 

 

Sei im Hier und Jetzt, hier in diesem Raum. Schau dich um, ob du geborgen sein kannst mit dem, was im Äußeren um dich herum ist, so dass du loslassen und in dich selber hineinsinken kannst. Hindert dich etwas daran, dann ist es wohl wichtig, dich erst um das zu kümmern.


Das Leben - das, was das menschliche Leben ist, das fängt in einem bestimmten Augenblick an. Ein Ei von Mutters Stamm und ein Spermium von Vaters Stamm treffen sich und schmelzen zusammen. In diesem Augenblick der Begegnung ziehen sie Informationen aus der Atmosphäre an und formen das, was später unser Bewusstsein wird. Da fängt das Leben an.

 

Voraussetzung für das Leben ist Bewegung, und Voraussetzung für Bewegung ist Unvollständigkeit. Es fängt damit an, dass wir uns teilen und heilen, teilen und heilen. All unsere Stammzellen, die unsere Konstitution programmieren, werden hier angelegt.

 

Die ersten 10 bis 14 Tage sind wir ganz wir selber und völlig frei gekoppelt von unserer Umgebung. Wir sind ganz für uns, ganz in uns. Wir sind wie ein Küken im Ei, wir haben alles, was wir brauchen, und wir haben eine Umgebung, die dienlich ist für uns. Hier bekommen wir ein Erlebnis davon, was es heißt, autonom zu sein, was es heißt, eins mit sich selber zu sein. Wir bekommen ein Erlebnis davon, was es heißt, in einer Gemeinschaft der Gegenseitigkeit zu sein. Wir sind ganz im Mutterkörper darin und gleichzeitig autonom, weil wir nicht vermischt sind. Der Andere ist da, aber ich bin autonom im Verhältnis zu dem Anderen.

 

In dieser Lage haben wir Zutrauen zu uns selber, und wir können geborgen und zufrieden sein. Das Vermögen, diese drei Dinge zu erleben, haben wir das ganze Leben lang: Geborgenheit, Zufriedenheit und Gemeinschaft. Diese drei Dinge sind immer und überall in uns darinnen - wir haben eine Erinnerung davon in jeder Zelle unseres Körpers. Es bleibt eine Erinnerung davon, egal, wie weit wir uns in unserem Leben davon entfernen, wir uns selber und Andere manipulieren und wieweit wir auch in andere Arten des Denkens hineingelockt werden - es ist immer möglich, wieder an diese Erinnerung in uns anzuknüpfen.

Nach dieser ersten Zeit landen wir dann in der Gebärmutter, wir nisten uns in einer Wand ein, und hier beginnt die Kommunikation. Um das zu bekommen, was wir brauchen, senden wir einen Impuls zu unserem Trägerkörper. Der Trägerkörper stellt das, was wir brauchen, zur Verfügung, ob es jetzt Essen, Trinken, Wärme oder Kontakt ist.

 

Das an sich reicht nicht: was es noch dazu braucht, ist, dass wir als Individuum das in uns selber hineinnehmen und zusammenschmelzen lassen mit unserer Zufriedenheit. Dann erleben wir Frieden und Freiheit.

 

Dann kommt nach einer Weile ein neues Bedürfnis. Wir können dennoch in unserer Zufriedenheit drinnen bleiben und senden ein neues Signal aus. So geht Entwicklung vonstatten, das ganze Leben lang.

 

Wenn wir geboren werden, entwickeln wir eine Sprache. Es fängt an mit einem Schrei und geht mit der Zeit über in Worte und Sätze. Diese Kommunikation geht zwar auf dieselbe Weise vonstatten wie vorher, aber durch die Unvollständigkeit des Lebens wird es auch so kommen, dass wir in unserem Aufwachsen Erlebnisse von Angst haben werden.

Halte hier inne, wandere in dir selber herum und schaue, was auftaucht.

Teilnehmer: Du sprichst wie eine Priesterin. Ich habe eigentlich nur die Möglichkeit, an diese Theorie zu glauben oder nicht an sie zu glauben. Und wenn ich an sie glaube, kann ich schauen, ob ich es fühlen kann. Bisher habe ich mich nicht entschieden, daran zu glauben.

 

 

Iris: Du brauchst gar nicht daran glauben, es ist anders als in der Kirche. Du wirst nicht dafür bestraft, wenn du nicht daran glaubst, du kommst nicht in die Hölle dafür! Du schaust einfach, ob du etwas damit anfangen kannst, und wenn nicht, ist das auch prima! Ich investiere nichts da hinein, dass du an etwas glaubst!

 

 

Teilnehmer: Was ist die Bedeutung von Berührung in Bezug auf das Nervensystem?

 

 

Iris: Wenn Kinder nicht die Zuwendung und die Berührung erfahren, die sie brauchen, dann wird dieser Teil des Nervensystems unterentwickelt bleiben. Was dann helfen kann, wenn jemand sich in so einer Lage befindet, ist eine Hand auf der Schulter. Das kann sehr heilend wirken. Dadurch entsteht die Gewissheit, dass jemand da ist. Später kann sogar die Hand wegbleiben und er kann trotzdem die Empfindung haben, dass jemand da ist.

 

Teilnehmer: Du sprachst davon, dass der Körper froh wird, wenn du eine schwierige Aufgabe löst. Wie kann ich unterscheiden, ob ich in ein Leistungsdenken gerate oder ob mein Körper richtig froh wird? Wenn es nicht gelingt, finde ich leichter das zu wissen. Denn dann hat die Übung nicht geklappt, und ich bin trotzdem zufrieden.

 

 

Iris: Es ist eine sehr feine Unterscheidung zwischen froh sein, weil du etwas erreicht hast und froh sein, weil der Körper froh ist. Wenn du in dir bleibst, wenn du etwas erreicht hast, dann kannst du das frohe Gefühl im Körper als etwas Zusätzliches empfinden, wie einen Bonus. Aber wenn die Freude wie eine Belohnung für die Leistung empfunden wird, fängt etwas an, das zu Burnout führen kann.

 

 

Teilnehmer: Wie weiß ich, ob die Zufriedenheit von innen oder von außen kommt?

 

 

Iris: Das ist nicht so wichtig. Was von Bedeutung ist, ist die Reihenfolge, dass die Zufriedenheit erst von innen kommt. Wenn sie erst von innen da ist, wird die Zufriedenheit, die von außen kommt, dich nicht beeinflussen, sie wird deine Auffassung, wer oder was du bist, nicht ändern. Z.B. wenn du bei einem Spiel schon zufrieden bist, bevor du gewinnst, kannst du dich über das Gewinnen freuen, aber es wird nichts Wesentliches deiner Zufriedenheit hinzufügen.

 

Schmerz ist die Sprache des Körpers, in dem Sinne sind wir alle gleich. Dann gibt es natürlich individuelle Unterschiede, wie empfindlich du für Schmerzen bist. Wenn die Ursache für den Schmerz gefunden wird, dann löst sich etwas.

 

 

Teilnehmer: Aber, wenn du die Ursache gefunden hast, ist damit der Schmerz doch noch nicht weg?

 

 

Iris: Ja, das ist korrekt. Wenn du in den Körper hinein spürst, wirst du den Schmerz weiterhin fühlen. Wenn der Schmerz allerdings immateriell ist, weil du z.B. ein Spiel verloren hast, dann kann sich der Schmerz auflösen, wenn du die Ursache gefunden hast. In beiden Fällen will der Schmerz dich auf etwas hinweisen.

 

Es gibt auch so etwas wie Phantomschmerz. Wenn du ein Bein oder einen Arm verlierst, kannst du trotzdem manchmal dort Schmerzen empfinden. Heute ist man so weit, dass man nach einer OP eine Prothese montieren kann. Dann werden die Nervenenden stimuliert und der Patient entwickelt Gefühle in der Prothese.

 

 

Teilnehmer: Wie kann ich erkennen, dass ich im Spiel-Modus bin?

 

 

Iris: Wenn du jemand anderes beobachtest, wirst du merken, dass sein Körper anfängt zu lächeln. Also nicht sein Gesicht, aber sein Körper! Bei dir selber kannst du es am leichtesten im Nachhinein feststellen. Wenn du nachspürst, merkst du: Das hat Freude gemacht!

 

 

Teilnehmer: Wie ist das mit Kindern? Ich habe zwei Kinder, die spielen einfach so! Ich selber spiele auch gerne, aber für mich ist es erst spannend, wenn das Spiel einen Plot hat, wenn es ein Ziel hat, einen Anfang und ein Ende.

 

 

Iris: Oft sind die Eltern irritiert, wenn ihre Kinder spielen. Wenn die Kinder so aufwachsen, geben sie das auch wieder so weiter! Wenn du gelernt hast, dass alles einen Sinn und einen Zweck haben soll, wirst du schnell vom Spielen frustriert sein, denn da gibt es nicht so etwas wie einen Zweck. Die Auffassung, dass alles einen Zweck haben soll, beruht auf einem weit verbreiteten Missverständnis, und weil es ein Gedankenfehler ist, kannst du es auch auf der Gedankenebene korrigieren. Kinder spielen einfach um zu spielen, aber Erwachsene haben kompliziertere Spiele mit allen möglichen Spielregeln und Formen. Wenn du die Regeln eines Spieles nur befolgst, weil das Spiel dadurch spannend wird, kannst du trotzdem im Spiel bleiben. Wenn es aber mehr darum geht falsch und richtig zu unterscheiden, fällst du aus dem eigentlichen Spiel heraus.

 

 

Teilnehmer: Hast du einen Tipp für uns, was wir tun können, wenn wir aus dem Spiel herausgefallen sind, um die Verbindung zum Spiel wiederherzustellen?

 

 

Pär: Schau dir die Kinder an! Dann wachst du schon auf. Vielleicht tut es dir weh oder macht dich unruhig die Kinder anzuschauen wenn sie spielen. Dann brauchst du Hilfe, damit du mit deinen Gefühlen in Kontakt kommen kannst. Schließlich wird es dich wieder dorthin zurückführen.

 

 

Iris: Du kannst dich auch an deine eigene Kindheit erinnern, wie du damals gespielt hast.                                                  

 

 

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