7. Fazit

 

Im Laufe der Jahre habe ich viele Menschen gesehen, die Intuitive Pädagogik praktizierten und aus der Anpassung herauswuchsen. Sie orientierten sich mehr an ihrem eigenen Leben. Sie haben in ihrer tatsächlichen Situation einen Sinn gefunden, der davor schwer erkennbar war, oder wenn dies nicht möglich war, haben sie begonnen, ihre Umstände zu ändern. Viele Male schienen die Veränderungen nicht besonders aufregend zu sein, tatsächlich aber waren sie tiefgreifend und nachhaltig. Glück bedeutet nicht, dass immer alles Sonnenschein ist. Glück bedeutet, dass wir in der Lage sind, auf kreative, intelligente und fröhliche Weise mit Sonnenschein und Regen umzugehen - und dann den nächsten Schritt zu tun. Wenn wir diese Polaritäten mit Anmut und Leichtigkeit in eine aktive Ganzheit integrieren können, ist dies intuitiv.

Intuitive Pädagogik in Zhuhai (CN), Foto: Zhiying Deng
Intuitive Pädagogik in Zhuhai (CN), Foto: Zhiying Deng

Über den Autor: Thomas Pedroli, geboren 1957 in den Niederlanden. Nach seiner Ausbildung zum Waldorflehrer lernte er 1980 Pär Ahlbom kennen. Thomas arbeitete als Musiklehrer und Klassenlehrer an Waldorfschulen in Deutschland und den Niederlanden. Er initiierte 2003 die Intuitive Pädagogik mit Pär Ahlbom und hat mit ihm in über 50 Seminaren der Intuitiven Pädagogik unterrichtet. Seit 2015 ist Thomas freiberuflich als Leier-Spieler, Seminarleiter und intuitiver Coach in vielen europäischen Ländern, sowie in Japan und China tätig. 2018 veröffentlichte er das Buch „Gespräche mit Iris Johansson“.

 

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